30. Januar 1933 - Der Anfang vom Untergang
vom 29.01.2008
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Hausmitteilung
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Inhaltsverzeichnis
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Weimars Ende: Republik in Not
Als Hitler am 30. Januar 1933 Reichskanzler wurde, endete eine
Demokratie, der es seit Anbeginn an Demokraten gefehlt hatte. Der Weg
der Deutschen in die Katastrophe begann.
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Weimars Ende: Chronik 1918- 1933
19
Weimars Ende: O- Ton
Der katalanische Schriftsteller Josep Pla über eine Begegnung mit dem NSDAP-Führer in München im November 1923
20
Weimars Ende: "Weit entfernt von simplen Antworten"
Der Historiker Andreas Wirsching über Defizite der Weimarer Republik,
die Rolle des Protestantismus beim Entstehen des Nationalsozialismus
und darüber, warum die Deutschen so anfällig waren für die NS-Ideologie
24
Weimars Ende: Sturz in den Ruin
Im Oktober 1929 riss die Finanzkrise an der Wall Street die
Weltwirtschaft in den Abgrund. Die Weimarer Republik traf der Schock
schwer. Doch erst die Deflationspolitik der Regierung Brüning wurde
Deutschland zum Verhängnis - und ebnete Adolf Hitler den Weg.
30
Weimars Ende: Mephisto als Untertan
Carl Schmitt, Staatsrechtler in der Weimarer Republik und im "Dritten
Reich", war der Prototyp des gewissenlosen Wissenschaftlers, der jeder
Regierung dient, wenn es der eigenen Karriere nutzt. Wann immer die
Nationalsozialisten Menschen beiseiteräumen wollten, der eitle
Professor aus dem Sauerland lieferte ihnen die passende rechtliche
Begründung.
36
Weimars Ende: "Nazis und Kozis"
Im Kampf gegen die Demokratie kooperierten Kommunisten auch mit
Nationalsozialisten. Besonders eng war die Zusammenarbeit beim Berliner
Verkehrsarbeiterstreik vor 75 Jahren.
38
Weimars Ende: "Macht Platz, ihr Alten"
In der Weimarer Republik tobte ein Kampf in der Jugend um ihren Platz
in der Gesellschaft. Die Nationalsozialisten machten sich den Frust der
nachwachsenden Generation zunutze.
43
Weimars Ende: Schleichendes Gift
Radikale Judenfeindschaft gab es in Deutschland und Teilen der Welt
schon vor 1933. Aber erst unter den Nationalsozialisten wurde der
Antisemitismus zu einer Herrschaftsideologie. Gleich nach der
Machtübernahme begann Hitler, seinen Wahn in die Tat umzusetzen.
48
Weimars Ende: Weimars Totengräber
Reichspräsident Paul von Hindenburg pflegte seinen Mythos als Held des
Ersten Weltkriegs. Besessen von der Vision einer "nationalen
Wiedergeburt", lieferte er die erste deutsche Demokratie dem Diktator
aus.
52
Weimars Ende: "Alle berühmten Familien waren dabei"
Der Historiker Stephan Malinowski über die Begeisterung des deutschen Adels für die Nationalsozialisten
54
Weimars Ende: Aufruhr in Paris
Arbeitslosigkeit, Inflation, Dauerkrise der Politik - Frankreich hat in
der Zwischenkriegszeit vieles mit Deutschland gemein. Dennoch gerät
dort die Demokratie nicht in Gefahr. Auch bei den Nationalisten gibt es
einen tiefsitzenden Respekt vor den republikanischen Institutionen.
Erst Hitlers Armee besiegelt das Ende der Dritten Republik.
58
Weimars Ende: "Blut wird fließen"
Die Demokratie hatte zwischen den beiden Weltkriegen in vielen
europäischen Ländern einen schweren Stand: Vom Baltikum bis zum
Mittelmeer übernahmen fast überall Diktatoren die Macht - doch keiner
war so brutal wie Adolf Hitler.
62
Der Weg in die Diktatur: Die Unterwerfung
Einmal an der Regierung, machte sich Adolf Hitler das Land in kurzer
Zeit untertan. Mit Terror und Notverordnungen, unterzeichnet vom
Reichspräsidenten. Und mit Hilfe der vielen Deutschen, die freiwillig
kollaborierten.
64
Der Weg in die Diktatur: Chronik 1933- 1934
74
Der Weg in die Diktatur: Das Kreuz bei den Nazis
Bei den letzten freien Wahlen der Weimarer Republik erhielt Hitler
Stimmen aus allen Schichten. Die NSDAP war die erste deutsche
Volkspartei.
76
Der Weg in die Diktatur: Himmlers Terrorsystem
Schon bald nach Hitlers Regierungsantritt überzogen SS, SA und Gestapo
das Land mit einem Zwangssystem, zu dem ab März 1933 auch
Konzentrationslager gehörten.
80
Der Weg in die Diktatur: Resignation in Raten
Schneller, als selbst Pessimisten fürchteten, unterwarf Hitlers Regime
auch Kultur und Kunst einer umfassenden Gleichschaltung. Wer sich der
Gängelung nicht unterwarf, musste emigrieren - oder im "inneren Exil"
zu überdauern versuchen.
84
Der Weg in die Diktatur: Pakt zwischen Himmel und Hölle
Trägt die katholische Kirche eine Mitschuld am Holocaust? Dokumente im
Geheimarchiv des Vatikans zeigen: Die Päpste hatten vor allem das Wohl
ihrer Gläubigen im Sinn.
88
Der Weg in die Diktatur: Hakenkreuz am Altar
Der Widerstand einer protestantischen Minderheit verstellt der Nachwelt
den Blick auf die zwiespältige Rolle der Amtskirche nach 1933:
Antijüdisch und deutschnational geprägt, kämpfte sie eher für die
Wahrung ihrer eigenen Rechte als für die Andersdenkender.
92
Der Weg in die Diktatur: "Alle haben es gewollt"
Die einen haben gelitten, die anderen wollen nichts davon bemerkt
haben. Das Beispiel der niedersächsischen Kleinstadt Northeim zeigt,
wie es war, als die Nationalsozialisten die deutsche Provinz eroberten.
Von Andrea Brandt
96
Der Weg in die Diktatur: Hitlers Lehrmeister
Der Faschismus Benito Mussolinis war in vielem Vorbild für die Nationalsozialisten.
102
Der totalitäre Staat: Der Hitler- Mythos
Militärische Erfolge und eine Propaganda, die den "Führer" zum
treusorgenden Übervater aller Deutschen stilisierte, machten Hitler
bald zum vergötterten Idol - auch für viele, die zunächst noch
skeptisch waren. Von Ian Kershaw
104
Der totalitäre Staat: Chronik 1935 - 1939
114
Der totalitäre Staat: Entrechtung per Gesetz
In Nürnberg sanktionierte der Reichstag im September 1935 die legale
Ausgrenzung und Diskriminierung der Juden - ein entscheidender Schritt
auf dem Weg zum Holocaust.
117
Der totalitäre Staat: Ökonomie des Grauens
Die Arbeitslosigkeit sank, der Konsum stieg. Sogar im Ausland wurden
die Nazis dafür gelobt. Doch von Anfang an waren Rassismus, massive
Aufrüstung und eine rigide Zwangswirtschaft die Grundlage für Hitlers
Wirtschaftspolitik.
120
Der totalitäre Staat: Die Autobahn- Legende
Keine NS-Propaganda hat sich so hartnäckig gehalten wie die Behauptung,
Hitler habe als Erster Autobahnen gebaut und so die
Massenarbeitslosigkeit beseitigt. In Wahrheit waren nur einige
zehntausend Arbeiter im Einsatz - und eine Autobahn gab es auch schon
vor 1933.
124
Der totalitäre Staat: Arbeit für die Armen
Manche Maßnahmen, die der amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt
während der Großen Depression ergriff, ähneln Regelungen, die es auch
in Nazi-Deutschland oder im faschistischen Italien gab. Doch in den USA
war die Demokratie nie in Gefahr.
126
Der totalitäre Staat: Die Gladiatoren des Diktators
Mit den Olympischen Spielen 1936 präsentierten die Nationalsozialisten
der Welt ein gigantisches Täuschungsmanöver. Das Sportspektakel wurde
Hitlers größter Propagandaerfolg.
129
Der totalitäre Staat: "Der deutsche Arbeiter reist"
Die Organisation "Kraft durch Freude" sollte mit günstigen
Freizeitangeboten vor allem die Proletarier für die "Volksgemeinschaft"
ködern.
132
Der totalitäre Staat: Verwirrte Empfindungen
Seinen Aufstieg verdankt Adolf Hitler der Verbreitung von Hass und
Verleumdung. Für seine Agitationsmethoden hat er sich vieles bei seinen
politischen Gegnern abgeschaut.
136
Der totalitäre Staat: Volk ohne Grenzen
Waren Holocaust und Krieg nach dem Machtantritt Adolf Hitlers unvermeidbar?
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